Website -
funding & design


This website was set up with donations from KeyMed and RedSpeed International

Donations are requested for maintenance and publicity from Supporters and Users

Original Logo: Simona Murialdo
Original Web & CMS: QuickFox

 

Logo updates:

Grand Union Design

Web & CMS update:

AllOf.eu

Author & editor:
Brigitte Chaudhry

Jeannot Mersch, Luxemburg, 2003 PDF Print E-mail

Luxemburg: Speech for World Day 2003



Unfallstatistiken sind Zahlen von denen die Tränen abgewischt wurden.

Am Rundfunk eine Ansage: „ Eine gute Nachricht, nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Strecke XY ist die Strasse wieder frei“.

Was geschieht mit den Opfern, ihren Angehörigen? Wieder zusätzliche Namen auf der langen Liste der Betroffenen, wieder eine zerstörte Familie.

Menschen die leiden, eine Familie und Freunde in Not für die es sobald keine Rückkehr zur Normalität geben wird.

Ihnen allen wollen wir heute gedenken und uns zu einer Kultur der Verkehrssicherheit bekennen, Respekt, Willen zur Verantwortung für jeden Verkehrsteilnehmer.


Denn morgen schon könnten sie selbst betroffen sein.


Gedenken der Unfallopfer im

Straßenverkehr

AVR gedenkt der verunfallten Straßenverkehrsopfer.


Die Association nationale des Victimes de la Route AVR veranstaltet am Sonntag, 16. November 2003 im Rahmen des Weltgedenktags ein Errinnerungstag für die Opfer des Straßenverkehrs .

Unter dem Impuls der Europäischen Vereinigung der Verkehrsunfallopfer wird in Europa jedes Jahr am 3. Sonntag im November der Straßenverkehrsopfer gedacht.

Über 50 Menschenleben werden jährlich durch Straßenverkehrsunfälle ausgelöscht. Leider sind in Luxemburg nach wie vor neben den Toten auch rund 2000 Verletzte, wovon mindestens 300 schwerstverletzt, pro Jahr zu beklagen. Hauptursache der vielen Unfälle sind immer noch überhöhte Geschwindigkeit, zu geringer Abstand, Ablenkung, Unachtsamkeit und Alkoholkonsum und Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes. Nicht nur hinterbliebene Verwandte und Bekannte, sondern auch Verletzte mit bleibenden Behinderungen haben ein schweres Los zu tragen. An sie alle, Unschuldige, Unachtsame oder auch Schuldige, soll an diesem Tag gedacht werden.

Staatsminister Jean-Claude JUNCKER, Transportminister Henri GRETHEN und Bautenministerin Erna HENNICOT-SCHOEPGES, nehmen neben anderen Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft an der Erinnerungsfeier teil.

Der naive Glaube an die persönliche Unverwundbarkeit führt zu Fehlverhalten im Straßenverkehr. Die Zahl jener Familien, in denen ein Mitglied getötet oder schwer verletzt wurde steigt ständig. Die Verstorbenen hinterlassen unwiederbringliche Lücken, die Überlebenden müssen sich oft in einem vollkommen neuen Leben als Behinderte zurechtfinden. Das Leidensausmaß ist in der Öffentlichkeit viel zuwenig bekannt und kann nur von direkt Betroffenen nachempfunden werden. Der Gedenktag dient der Erinnerung an die Opfer und soll die potenziellen Täter vor einem leichtsinnigen Verhalten warnen. Auch sie werden die Last eines derart folgenschweren Unfalls ein Leben lang nicht mehr los.


Weltgedenktag der Verkehrsopfer – Sonntag

16. November 2003

Kein Mensch kann das beim andern sehen und verstehen, was er nicht
selbst erlebt hat.
(Hermann HESSE )

Diesen Text haben wir am Gedenktag der tragischen Flugzeugkatastrophe an den Generaldirektor der Luxair geschickt mit der Bitte den betroffenen Familien des Flugzeugunglücks so unser Mitgefühl zu übermitteln.

Auch für die Hinterbliebenen der über 50 Todesopfer im Straßenverkehr war Allerheiligen ein besonders schwerer Tag. Die Erinnerungen an den Verlust der bei Unfällen getöteten Verkehrsteilnehmer sind noch frisch. Viele waren noch sehr jung, standen am Anfang eines viel zu früh zerstörten Lebens. Den Hinterbliebenen bleiben nur Verzweiflung, Wut, Hoffnungslosigkeit und unendliche Trauer und Leere.Jedes Jahr wird am dritten Sonntag im November weltweit an die Verkehrsopfer gedacht.

In vielen Ländern werden Gedenkzeremonien veranstaltet, Kerzen angezündet, und an einem Ort der Erinnerung an die getöteten und verletzten Verkehrsopfer, ihre Angehörigen und Freunde gedacht..Plötzlich ist ein lieber Mensch nicht mehr anwesend, ohne dass man etwas tun konnte. Nichts konnte einen auf diese Situation vorbereiten. Beim unerwarteten Verlust eines Menschen, der einem nahe stand, ist von einem Tag auf den anderen alles anders, nichts ist mehr wie früher.

Wenn man auch hofft, dass mit der Zeit die Wunden heilen, der Schmerz bleibt. Das Ereignis ist so einschneidend im Leben der Hinterbliebenen, dass es kein Entrinnen gibt.

Die Katastrophe die wir Jahr für Jahr auf unseren Strassen erleben macht jedoch auch den Hunderten von Schwerverletzten viel zu schaffen. Eine Welt bricht für sie und ihre Angehörigen zusammen. Ihr Leben hat sich total verändert, von einer Sekunde zur anderen. Wir müssen all diesen Leuten helfen ihr Leben neu definieren zu können, erneut Projekte ausarbeiten zu können. Sie brauchen Hoffnung aber auch Unterstützung damit sie stark sind um ihr Leben unter schweren Umständen weiterleben zu können.
All diese Opfer brauchen einen Begleiter mit dem sie über das Drama reden können.

Unsere Vereinigung versucht Verbindungen zwischen all diesen Menschen herzustellen, die dasselbe erlebt haben, um den Schmerz, die Trauer, wenn das überhaupt möglich ist, erträglicher zu machen.
Möge dieser Erinnerungstag den Verkehrsopfern ein wenig Leid nehmen, den Schmerz etwas lindern, und alle Mitmenschen dazu bewegen sich respektvoll und verantwortlich im Straßenverkehr zu verhalten.


Association nationale des Victimes de la Route (AVR)

Kein Mensch kann das beim andern sehen

und verstehen, was er nicht selbst erlebt hat.

(Hermann HESSE )



Für die Hinterbliebenen der 50 Todesopfer im Strassenverkehr war Allerheiligen ein besonders schwerer Tag. Die Erinnerungen an den Verlust der bei Unfällen getöteten Verkehrsteilnehmer sind noch frisch. Viele waren noch sehr jung, standen am Anfang eines viel zu früh zerstörten Lebens. Die Situation ist immer die gleiche: Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und unendliche Trauer.

Weil es wichtig ist dass man an solche Vorfälle erinnert, wird jeder dritter Sonntag im November weltweit an die Verkehrsopfer gedacht. In vielen Ländern werden Gedenkzeremonien veranstaltet, Kerzen werden angezündet und an einem Ort der Erinnerung Rituale veranstaltet.

Plötzlich ist ein lieber Mensch nicht mehr anwesend, ohne dass man etwas tun konnte. Nichts konnte einen auf diese Situation vorbereiten. Wenn man mit einem Kranken zu tun hat, kann man ihm sagen was man denkt, was man verspürt. Bei einem Verlust eines Menschen, der einem nahe stand, ist von einem Tag auf den anderen alles anders. Man erwacht und nichts ist mehr wie früher.

Wenn man auch hofft dass mit der Zeit die Wunden heilen, der Schmerz bleibt. Das Ereignis ist so einschneidend im Leben der Hinterbliebenen, dass es fast kein Entrinnen gibt.

Die Katastrophe die wir Jahr für Jahr auf unseren Strassen erleben macht jedoch auch den Hunderten von Schwerverletzten viel zu schaffen. Eine Welt bricht für sie und ihre Angehörigen zusammen. Ihr Leben hat sich total verändert, von einer Sekunde zur anderen. Wir müssen all diesen Leuten helfen ihr Leben neu definieren zu können, erneut Projekte ausarbeiten zu können. Sie brauchen Hoffnung aber auch Unterstützung damit sie stark sind um ihr Leben unter schweren Umständen weiterleben zu können.
All diese Opfer brauchen einen Begleiter mit dem sie über das Drama reden können.

Unsere Vereinigung versucht Verbindungen zwischen all diesen Menschen herzustellen, die dasselbe erlebt haben, um den Schmerz, die Trauer, wenn das überhaupt geht, erträglicher zu machen.

Möge dieser Erinnerungstag den Verkehrsopfern ein bisschen Leid nehmen, den Schmerz etwas lindern, wenn sie erfahren dass sie nicht alleine sind, seit dem Tag nachdem alles anders war.


Jeannot Mersch, President von AVR, Luxemburg